Die immer einsame Wölfin Pinu´u

 

Irgendwo in Canadas Wäldern lebt eine Wölfin, welche anders ist als alle anderen Wölfe.

Und weil sie so anders ist, passt sie auch nicht in ein Rudel.

Man möchte sie dort auch nicht wirklich haben, jedoch duldet man sie ab und an als Gast und hört sich gerne ihre Geschichten an.

Und manchmal bringt diese Wölfin eine andere harmonische Stimmung in ein Rudel.

Pinu´`u  ist eine Wölfin, welche sich nur mit einer Wölfin binden würde, doch wo sollte sie so eine Wölfin finden. Viel zu selten gibt es einsame Wölfinnen auf der Suche nach einer Wölfin, was nicht heisst, daß es sie nicht gibt.

Jedoch sind es wenige und meistens ist das Glück zwischen ihnen nur kurz.

Warum? Weil Pinu`´u einfach anders ist als alle anderen Wölfinnen.

Eines Abends Pinu`´u hielt es vor lauter Einsamkeit nicht mehr aus, schlich sie sich zu einem Rudel und bat sich, ein wenig zu ihnen gesellen zu dürfen.

Sie hatte Glück, sie durfte , denn sie waren gerade dabei sich Geschichten über die Jagd zu erzählen und wie die kleinen Wölfe heute das Jagen lernten.

Dann erzählte der Wolf Taifun wie er sich in die Wölfin Samira vom anderen Rudel verliebte.

Während er erzählte gleiteten seine Blicke immer wieder zu Pinu`´u .

Und dann hielt er plötzlich inne und meinte zu Pinu`´u  mit einem Protzen in der Stimme,:" Na du andere Wölfin, da kannst du wohl nichts von erzählen oder?" Die anderen Wölfe konnten sich ein Heulen nicht verkneifen, jedoch schauten sie Pinu`´u erwartungsvoll an.

"Oh doch" , sagte Pinu`´u "auch ich kann über so etwas erzählen."

Mit großen Augen schaute Taifun Pinu`´u an und grummelte unsanft: "Na denn lass doch mal hören."

Und Pinu`´u erzählte:  "Vor langer Zeit, fragte ich mich einmal was Liebe ist, ob man wirklich lieben muss, soll, oder ob es nicht einfach besser wäre nur alleine zu sein. Um meine Gedanken zu sortieren und überhaupt einfach zu mir zu kommen , setzte ich mich an das Ufer eines Sees.

Ich weiß nicht wie lange ich dort meinen Gedanken nachhing, da gesellte sich plötzlich eine Wölfin zu mir. Diese schaute mich an und fragte mich warum ich so traurig aussehen würde. Ich druckste herum , denn wer erzählt schon einer geheimnissvollen Fremden gleich alles. Doch irgendwie schaffte es die Wölfin mein Herz zu öffnen und ich erzählte ihr von meinen Gedanken. Sie lächelte merkwürdig und sagte nach dem ich zuende erzählt hatte, sie müsse leider wieder los. Ob ich morgen wieder am See sei, fragte sie mich? 'Kann sein', antwortete ich. 'Na gut', sagte sie, 'gleiche Zeit morgen am See.' Ich saß noch eine Weile am See und fragte mich, ob ich das ganze nur geträumt habe und ob ich morgen wirklich wieder zum See laufen sollte. Die ganze Nacht konnte ich nicht schlafen und am nächsten Morgen entschied ich mich denn doch wieder zum See zu gehen. Die Zeit rückte näher, doch die Wölfin erschien nicht. In dem Moment, in welchen ich dachte, daß diese Wölfin nicht mehr kommt, tauchte ein Schatten neben mir auf. Es war die Wölfin. 'Hallo', sagte sie, 'bin etwas spät dran, aber denn noch gekommen. Biste noch traurig', fragte sie mich und kuschelte sich einfach an meine Seite. Es war merkwürdigerweise gut, daß sie sich so an mich kuschelte. Und ich antwortete ihr, 'Traurig, na ja eher etwas durcheinander.' Die Wölfin schaute mir tief in die Augen und kuschelte sich noch enger an mich. Magisch von ihr angezogen , verloren wir uns dann. Ich wusste nicht wie mir geschehen war, ich wollte aber auch nicht darüber nachdenken. Ich wollte dieses neue schöne und fremde Gefühl jedoch einfach nur geniessen. So kuschelten wir uns nachher zusammen , schauten auf den See und sie sagte : 'Über Liebe reden kann man nur, wenn man Liebe erfahren hat.'

Wieder schaute sie mir verschmitzt in die Augen und dann sagte sie wieder einmal: 'Ich muss gehen... Morgen wieder gleiche Zeit am See?'

Ich konnte nicht anders, ich traf sie noch mehrere Tage am See, wo wir über alles redeten, was uns auf dem Herzen lag und wo wir uns vergaßen. Es war eine wunderschöne Zeit. Eines Tages saß ich wieder am See. Wartete und wartete, doch die Wölfin kam nicht. Auch am nächsten Tag und übernächsten und drauf folgendem Tag kam sie nicht. Ich hörte dann in einem anderen Rudel, wie sich die Wölfe unterhielten daß ein Jäger vor kurzem eine Wölfin erschossen haben. Da wusste ich , daß diese Wölfin diese war auf welche ich gewartet habe. Taifun schaute Pinu´`u groß an und wandte dann wieder den Blick von ihr. Dann schlich sich Shayla zu Pinu`´u

und fragte leise. "Pinu´`u, was war das für ein Gefühl für dich?", Pinu`´u antwortet: "Das erzähle ich dir gern ein anderes mal, jetzt jedoch möchte ich gehen." Pinu`´u rannte heulend in den Wald...

WEITER GEHTS AUF NACHFRAGE

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Pinu`´u lief zu dem See an, welchem sie die Wölfen einst kennengelernt hatte und schlief dort ein.

Der Morgen brach an, die Sonne kitzelte Pinu`´u auf der Nase. Da sah Pinu´`u plötzlich eine weiße wunderschöne Wölfin vor sich stehen.

"Erschreck nicht", sprach die weisse Wölfin, "ich bin Alluna die Wölfin der Liebe. Ich bin die Wölfin der Liebe und habe deine Geschichte gehört, welche du gestern im Rudel erzählt hast."

Ich würde zu gern deine allerschönste Liebesgeschichte von dir hören.

"Warum willst du dieses?" fragte Pinu`´u, "wen interessiert so etwas?"

"Mich", antwortet die weisse Wölfin. "Ich begleite dich schon so lange durch dein Leben und möchte jetzt gerne von dir hören, wie es ist wenn du liebst."

"Du hast doch schon eine Geschichte gehört", antwortete Pinu`´u , "reicht diese denn nicht?"

"Nein," sagte Alluna, "sie reicht mir nicht, ich möchte, verstehen warum du so leidest. Warum du so einsam bist , warum du dich vergräbst, warum du nichts von dir hältst. Ich möchte alles aus deinem Munde hören, denn ich würde dich so gern glücklich sehen. Drum erzähle mir deine schönste Liebesgeschichte, welche dich jedoch aber auch einsam macht."

"Was hab ich zu verlieren" sagte Pinu`´u ... Und fing an zu erzählen...

Ich lernte eine ganz Zeit später wieder eine Wölfin kennen. Ich begegnete ihr im Wald, wir schauten uns an und es war wie in einem Märchen. Sie stand da und ich konnte meine Blicke nicht von ihr abwenden. Sie schien mir so anders als ich und trotzdem hatte ich das Gefühl, ich kannte sie schon ewig. Die Wölfin kam mir näher und es tat mir einfach nur unheimlich gut. Ich mochte wie sie sich bewegte, wie sie redete, wie sie lachte. Ja, ich verehrte sie. Und ich dachte, sie freute sich auch meine Nähe  zu geniessen, denn wir kammen uns näher und die Sehnsucht zueinander zog uns immer wieder zusammen. Ich konnte es kaum erwarten, sie zu treffen, sie zu spüren und mit ihr ein wenig die Zukunft zu planen.  Als fröhliche Wölfin lief ich durch den Wald und wollte allen Tieren mitteilen wie glücklich ich bin, eine Partnerin an meiner Seite zu haben, welche ich mir nie hätte für mich träumen lassen. Hinaus schreien wollte ich die Freude, daß ich endlich jemanden gefunden habe, der zu mir hält und mich, ja mich, in den Augen anderer so andere Wölfin wirklich von Herzen gern hat. Sich auf mich freut, mit mir weinte , sich nach mir sehnte und mir das Gefühl gab für mich da zu sein  und ich ihr nicht gleichgültig war. Eine Wölfin welcher ich etwas bedeutete.Es war alles zu schön um wahr zu sein", sagte Pinu``u zu Alluna. "Ich weiss" antwortete Alluna und setzte sich zu Pinu``u.  Alluna sprach dann: "Und dann bekamst du das Gefühl, daß euer Glück nicht lange anhalten wird stimmt?" "Ja", sagte Pinu``u, "doch woher weisst du?" "Ich bin die Wölfin der Liebe", sagte Alluna, "schon vergessen?" Pinu``u rannen Tränen übers Gesicht. Alluna fragte Pinu`´u "Was hab ich falsch gemacht? Du hast geliebt Pinu``u" antwortete diese "und du liebst immer noch." "Ja", sagte Pinu``u ich liebe immer noch, wieso nur Alluna?" "Weil du anders bist als andere Wölfe. Du bist stark wenn du lieben darfst und geliebt wirst und du bist schwach wenn man deine Liebe nicht erwidert. Doch so ist es in der Liebe" sagte Alluna. "Und was kann ich jetzt tun?" fragte Pinu``u. "Als Wölfin der Liebe könnte ich dir jetzt eine Menge von Ratschlägen geben, doch die wirkliche Antwort kennst eigentlich nur du allein. Auch ich als Wölfin der Liebe kann dein Herz nicht von einer Wölfin reissen, welche dich nicht will. Vielleicht hilft es dir, wenn ich sage, lass los was du liebst, wenn es dich liebt kommt es zurück. Pinu``u, es ist wie es ist, manches bleibt ein unerfüllter Traum. Du jedoch durftest diesen wenigsten kurze Zeit erleben."Und Alluna sprach weiter: "Bevor du aber meinst all dem nicht gewachsen zu sein, dann erfülle dir deinen zweiten Traum... Brich deine Zelte ab, ziehe in die weite Welt, finde dich, schau in dich hinein und lerne, daß auch die Liebe vergänglich ist.  Du bist eine starke Wölfin, eine wundervolle Wölfin, mit etwas Gutem im Herzen, was bestimmt irgendwann eine Wölfin sehen wird, welche dich auf Händen tragen würde wollen. Genau so wie du deine Wölfin auf Händen tragen würdest .Doch du bist blind, du siehst nicht die, welche dich sehen und dich greifen wollen. Glaube mir, irgendwo sitzt eine Wölfin und wartet nur auf dich." Pinu´`u antwortete: "Und du meinst, ich würde dieser Wölfin dann mit meiner Liebe gerecht?" "Finde deinen Weg", sprach Alluna. Und dann verschwand sie. Pinu``u weinte bitterlich und bekam dann wieder das Bedürfnis nur zu laufen... Drum lief und lief sie tagelang, bis sie vor Erschöpfung zusammenbrach. Sie wachte nicht mehr auf.

Jedoch zieht der Geist von Pinu``u jetzt einsam durch die Wälder und ab und an trifft sie eine andere Geisterwölfin. Sie kuscheln sich dann mal zusammen und genießen den Augenblick

Doch das Genießen zieht nun anders aus... Pinu´´u hat sich als Geisterwolf so sehr verändert. Pinu``u  weiß, daß sie  irgendwann die Geisterwölfin trifft, welche vor Sehnsucht nach ihr genau so vergeht wie sie . Wo sie weiß, daß sie zu jeder Zeit einfach nur willkommen ist. Weiß, daß man sich nicht nur liebt sondern auch zueinander steht. Wo die eine Wölfin sich mit der anderen ergänzt und sie gemeinsam an einem Strang ziehen. Zusammen erleben, zusammen genießen, zusammen weinen, zusammen lachen. Und nicht nur zärtlich miteinander sind. Denn Pinu`` weiß zu gut, das alles zusammen passen muss. Jedoch wenn Pinu´´u  in der Geisterwelt mit einer anderen Wölfin den Augenblick genießt, welche Pinu``u s Herz nicht wirklich berührt, dann stirbt Pinu´´u trotz daß sie schon tot ist, nach jedem genossenem Augenblick immer wieder ein Stück...

 

Und die Wölfin der Liebe sprach: "Oh Pinu´´u du blinde Wölfin...

Vor lauter Liebe sahst du nicht mich, vor lauter Liebe hörtest du mich nicht.

Du hörtest nur das, was du hören wolltest. Und du liefst dich so Tode.

Auch jetzt hast du keine Ruhe, denn wie willst du wissen, daß die richtige Wölfin du triffst? Die Liebe ist vergänglich. Drum Geisterwölfin, werd wieder


                                           LEBENDIG"

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